Benefiz Konzert in Bad Münstereifel

Der Kölner Sänger Tommy Engel tritt zugunsten von „Upendo Tansania“ auf. (Foto: Nicole Fritz)

Der Kölner Sänger Tommy Engel tritt zugunsten von „Upendo Tansania“ auf. (Foto: Nicole Fritz)

Bad Münstereifel. 

Mit ein paar Lunchpaketen fing alles an. Bei einem ihrer ersten Besuche in Afrika bemerkte die Bad Münstereifeler Architektin Lilo Langen, dass der Guide (Führer), der die Gruppe durch den Nationalpark begleitete, am Ende des Tages die Reste der Touristen-Lunchpakete einsammelte. Wenig später erfuhr Lilo Langen, warum er das tat: Er wollte seiner Familie etwas zu essen mitbringen. Lilo Langen beschloss zu helfen.

Anfangs etwas Geld geschickt

Anfangs war es etwas Geld, das sie der Familie des Guides zu Weihnachten schickte. Mittlerweile hält die engagierte Architektin sich oft in Tansania auf. Projekte wie den Bau von Brunnen und einer Schule hat sie mit dem Verein „Upendo Tansania“, den sie gegründet hat, bereits umgesetzt.

Derzeit geht es darum, in der Region Kitefu eine Gesundheitsstation, die dort dringend benötigt wird, zu errichten.

Unterstützung erhält sie nun vom „Höhner“-Bassist Hannes Schöner, der ebenfalls in Bad Münstereifel lebt, und Band-Kollegen Jens Streifling. Beide waren sofort bereit, Lilo Langen zu helfen.

Die Bereitschaft Kölner Musiker, der Bitte von Schöner und Streifling zu folgen, ist schier unglaublich. Nicht allzu oft kommen so viele bekannte Musiker der Domstadt zusammen.

Ihr Kommen zugesagt haben Tommy Engel und dessen musikalischer Leiter Jürgen Fritz, Peter und Stephan Brings, Basti Campmann und Rene „Ena“ Schwiers von Kasalla, Querbeat, der Münstereifeler Jazz-Trompeter Hans-Peter Salentin, cropped-channels4_banner_hd_titel1.png

 

Photo co Paul Düster

der Kinderchor „Wilmas Pänz“, der von Hannes Schöners Schwester Wilma Overbeck geleitet wird, und Walter Schulte-Ontrop. Ebenso sind das Eifeler Vokalensemble „Häzzblood“, Gitarrist Matthias Keul und Schlagzeuger Wolf Simon dabei. Die Technik übernimmt der ehemalige „Höhner“-Produzent Thomas Brück.

Tickets für das Konzert am 17. Oktober kosten 22 Euro im Vorverkauf und 25 Euro an der Abendkasse. Einlass ist um 18 Uhr, das Vorprogramm startet um 19 Uhr. Ab 20 Uhr treten die Haupt-Acts auf. Karten gibt’s im Internet unter www.ticket-regional.de und www.tvtickets.de, bei der SVE in Euskirchen sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Bad Münstereifel.

 

after the Concert : BANOFFEE JAM – Live in der Fabrik Sachsenhausen!!

 

 

BANOFFEE JAM – Live in der Fabrik Sachsenhausen!!

25.09.2014 feat. Hans Peter Salentin on Trumpet!

The Band :

Mark Collazo, Hayo Demmig, Marc Inti, Benno Sattler, Markus Giegerich und Jan Beiling

thxs guys for a realy nice concert at Fabrik Frankfurt…From Miles to Manieri..great music..we do it again…:)

Photo co : Jörg Peter Hohmann

Neue Webseite

 

10556492_709273719144524_3094099230883863488_n                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

Seit  dem 23.09.2014 ist diese Webseite online.

Danke an T-E für die hervorragende Arbeit.

WDR

Während doch meistens eine WDR Anfrage an einen ganz bestimmten Bürger diese Ortes geht, wurde diesmal HpSalentin überrascht. Der WDR TV-produziert eine neue Reihe über Städte in NRW um fragte bei Salentin um die Patenschaft für Münstereifel nach. So verabredete man sich zum gemeinsamen Dreh an einem traumhaft schönen Tag in BAM. Das super aufgelegte WDR Team und HpS zeigten einige unbekanntere Orte innerhalb der Stadtmauer. Das Ergebnis kann man 2015 sehen. Photos co privat

 

A Day at TrumpStudio,

Dewey Record Base Cup

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ann Helena Schlüter spielte 4 Stücke für Dewey Records ein, die HpS bearbeitete.

,,Deine Augen“ und ,,jeden Augenblick“ von Schlüter und ,,From Dusk till Dawn“-,,Surface of the Water“ von HpS.

Diese Stücke werden als Demo Material evt sogar auf CD veröffentlicht.

Bad Münstereifeler Orgelsommer

 

Bad Münstereifeler Orgelsommer Kölner Stadtanzeiger co Carolin Bietzker Konzerte für Trompete und Orgel sind in Kirchen ja durchaus gängig. Was das Publikum beim Bad Münstereifeler Orgelsommer erlebt hat, war hingegen einzigartig. Hans-Peter Salentin und Ann-Helena Schlüter hoben mit den Zuhörern in ungeahnte Sphären ab, ließen Jazz und Klassik sich behutsam annähern und verschmelzen und arbeiteten mittollen Effekten. Ein Programm lag nicht aus, und das hatte seinen Grund. „Für uns ist das Programm Evolution, ein ständiger Wandel“, erklärte der Bad Münstereifeler Trompeter eingangs. Völlig planlos gingen die beiden Künstler natürlich nicht ans Werk, doch sie ließen sich viel Spielraum.
Besonders von Ann-Helena Schlüter war Flexibilität gefragt, denn auf der Orgel ist sie nicht wirklich zu Hause. Die schwedisch-deutsche Pianistin, Komponistin und Lyrikerin spielte ohne Pedale und kannte sich auch mit den Registern nicht aus. Kein Grund für sie, das Konzert an der schönen Barockorgel in der Jesuitenkirche nicht zu spielen. Bezaubernde Klavierwerke von Johann Sebastian Bach, beispielsweise die Aria aus den Goldberg-Variationen,aber auch eigene Kompositionen brachte sie in der gut besetzten Kirche zu Gehör.

 

 

Greifbare Plastizität Hans-Peter Salentin begann zunächst mit einer freien Improvisation und wies damit die Richtung an, wohin die musikalische Reise gehen sollte. Ganz allein mit seiner Trompete stand er vor dem Publikum und versah sein Spiel mit elektronischen Echoeffekten. Viel Zeit nahm er sich, die Töne wirken und verklingen zu lassen, schob hin und wieder eine bekannte Melodie ein und variierte die Klangfarben. Faszinierend füllte der Klang den Raum. Durch die Echowirkung entstand eine schier greifbare Plastizität. Auch gemeinsam improvisierten die beiden. Liebevoll entwickelten sie eine Zwiesprache, verbanden freundlich und nicht wetteifernd nicht nur die unterschiedlichen Klangfarben von Trompete und Orgel,sondern auch den klassischen, kirchenmusikalischen Stil mit dem Jazz und schufen damit etwas ganz Neues. Dabei trugen beide Stimmen eFlügelschlag“ von Ann-Heline ganz persönliche Handschrift, die Künstler ließen sie förmlich singen, gaben ihnen viel Raum und Weite. Ob Improvisation, Literatur oder eigene Kompositionen wie „Jeder Augenblick“ und„ena Schlüter – es waren unvergleichliche Klangerlebnisse. Mit dem Konzert für Trompete und Orgel ging der Münstereifeler Orgelsommer zu Ende. Nicht nur die beiden Musiker bekamen großen Applaus, sondern auch Andreas Schramek, der Seelsorgebereichs-Kirchenmusiker, der diese schöne Konzertreihe ins Leben gerufen und auch in diesem Jahr die Musikfreunde wieder mit einem abwechslungsreichen und niveauvollen Programm erfreut hat. Photo co Carolin Bietzker