Aufforderung zur politischer Diskussion in Bad Münstereifel

Guten Morgen in die Runde,

offener Brief an Entscheidungsträger in Bad Münstereifel

Wie Sie auch aus ihren eigenen Wahlwerten sehen können ist , der von ihnen seit Jahren beschrittene Weg , ist nicht zukunftsorientiert, führt zu großer Verdrossenheit und dies ist durchaus , ein gesamtdeutsches Problem.
Große Politik in unserem bescheidenen Ort ?
Nein -bescheiden war der Münstereifler nie.
Eher immer ,,was Besseres”.
Davon hat sich der Ort weit entfernt.
Dies kann man ja mal so zur Kenntnis nehmen und suhlen Sie sich bitte nicht zu lange im großartigen Outlet.
Der Erfolg muss erst noch nachgewiesen werden. Und da gibt es doch einige berechtigte Zweifel.
Fragen Sie einmal die Menschen , die diese Stadt besuchen.
Viele vom Outlet entäuscht, aber von der Schönheit des Ortes überrascht.
Daran gibt es keine Zweifel.

Ein Misserfolg des Outlet,s wäre zum jetziger Zeitpunkt oder auch nur in 5 Jahren, fatal.
Aber , da sitzen clevere Geschäftsleute und das sind ihre Interessen, dem mit aller Macht entgegenzusteuern.

,,Wir müssen die Bürger mitnehmen” spielt hier in dieser Stadt schon lange keine Rolle mehr.
Zu viele Einzelinteressen und ,da bin ich zum ersten Male bei Ihnen, Sachzwänge.
Dies aber immer und immer wieder als Ursache für Entscheidungen herbei zu zitieren,
zeugt von Ideenarmut und fehlenden Visionen.
Ein großes Problem in diesem Ort und ein seit mehr als 20 Jahren vorhandenes.

Wie fühlt man sich als Bürger, wenn man folgende Aussage eines Ratsmitgliede s hört ?
,, Die Touristenabgabe ist nur eingeführt worden, damit wir Löscher stopfen können…”

Nun, da hält der Rat seine Bürger für wenig intelligent, um dies einmal sehr vorsichtig auszudrücken.
Und könnte mit mehr Offenheit und anderen Entscheidungsmodellen , zu ganz anderen Ergebnissen kommen,
als eine Steuer einzuführen, die von ihrem Namen her, jeglicher Grundlage entbehrt .

Aus meinen Gesprächen, die ich gerade sehr intensiv, mit interessierten Bürgern und Politikern führe ,
ergeben sich einige konstruktive und für Sie sicherlich überraschende Ansätze.

Das mag Sie ferner überraschen, weil der ,,junge Mann ” ( Anmerkung : Jahrgang 61 ) ja nur ,,draufhaut”.
Das ist Ihre , doch sehr eigene Wahrnehmung.
In Teilen zu Recht.
Weil sich sonst hier gar nichts bewegt und auch öffentliche Diskussion nur hinter vorgehaltener Hand stattfindet.
Da muss man schon mal sehr laut werden.

Würden Sie sich mal von alten Denkmustern verabschieden, könnte man in einen Dialog treten.

Das nehmen die Linken , die FPD und die SPD war.
Natürlich mit dem jeweiligen Einzelinteresse.

Und auch da liegt ein großer Irrtum der handelden Personen :

Hier geht es um das Wohl eines Ortes und der Region und der Ortsteile und aller Bürger.

Klientel -Politik gehört der Vergangenheit an.
Ich höre Sie schon sagen :
,,Einsamer Rufer in der Wüste Bad Münstereifel.” Das Sie das mal nicht falsch einschätzen.

Ihre bisherigen Verhaltensmuster im Rat sollten einmal einer längerfristigen Supervision unterzogen werden .
Sie spielen hier ,,das Parlament” im Kleinen.
Für einen zuschauenden Bürger der öffentlichen Sitzungenist dies oft sehr, sehr schwierig und
viele verlassen kopfschüttelnd die Sitzung,
weil sie dieses politische Spiel und Geplänkel nicht mehr sehen und hören wollen.

Aber das ist ein eigenes Thema für sich.

Die CDU und für mich noch viel schlimmer ,weil jahrelanger Wähler der Grünen,
halten dies nicht für nötig , sich mit Fragen der Bürger auseinanderzu setzen.

Gut, das ist Ihre Entscheidung.
Sie alle müssen sich sowieso für ihre zT. unsäglichen Entscheidungen ( Altenheim) in dieser Stadt verantworten.
Oder 7 Tage Parken für Anwohner mit Berechtigunsausweis, dem Zugrunde liegt : ,,Dauerparker ” – 149 Bürger mit diesem Ausweis und Bewohner der Innenstadt , aus der Innenstadt zu vertreiben, wegen dem zu befürchtenden Andrang der OUTLET Besucher – Nachzulesen im Protokoll der Sitzung und Aussage eines Ratsmitgliedes.

Hier gehen Interessen des ,,OUTLET” Besuchers vor Innenstadt-Bewohner Interessen.
Das die Outlet Betreiber sich ganz andere Löungen vorstellen können wird nicht in Betracht gezogen.

Das in dem Zusammenhang ,,OUTLET ” ein Ordnungsamtsleiter, diese Berechtigung grundsätzlich in Frage stellt und diesen,
,,ein 1000 m Fußmarsch zu ihrem Auto zugemutet werden kann” ,
ist formal juristisch richtig , laut Ordnungsamtleiter, spricht aber eine sehr deutliche Sprache.

Und macht ein wahnsinniges Feld , das der Verwaltung auf. Noch Fragen ?

Aber auch das kann in Gesprächen bearbeitet werden.

Es gibt ein riesiges Potential , der unzufriedenen Bürger dieser Stadt und wird von ihnen allen unter dem Deckmantel ,,Outlet , alles ist gut ” eingepackt.
Alles ist gut—eben leider nicht.

Die fehlende Säule ,,Touristik” wird gar nicht als möglicher zukunftsweisender Weg wahrgenommen .

Aber dazu und zur geplanten Beendigung des Pachtverhältnisses für die Touristik am Bahnhof, gerne im persönlichen Gespräch mehr.

Zu vielen Themen habe ich mich ausführlich geäußert, siehe meine Webseite.
Wenn Sie dies nicht auch noch in der Gießkanne lesen möchten,
fordere ich Sie, die CDU und die Grünen , auf mein Gesprächsangebot anzunehmen.

Eine Randbemerkung:
Es ist übrigens ein deutlichen Zeichen von politischer Armut in dieser Stadt, das Bürger in der Gießkanne ihre Beiträge bezahlen , weil sie sonst kein Gehör in der Bevölkerung und bei Entscheidungsträgern finden.

Auch gibt es eine gehörige Arroganz bestimmten Webseiten gegenüber,
wie der IG Stadtentwicklung.
Springen Sie mal über ihren Schatten.
Da gibt es auch sehr viele konstruktive Beiträge.
Diese nicht wahrnehmen zu wollen und einfach ab zu tun , zeugt von fehlender politischer Verantwortung.

Wie viele Menschen in der Stadt, teile ich die Tatsache , das die ,,normalen ”Parteien und ihren Strukturen , leider weite Teile der Bevölkerung nicht vertreten. ( Siehe Wahlbeteiligungen Deutschlandweit-hier in BAM sind es 60% bei der letzten Kommunalwahl).
Hier in dieser Stadt habe Sie alle ,durch große Intransparenz, auch zu diesem Denken und Handeln der Bürger beigetragen.

Wie hieß es früher : ,, Auf zu neuen Ufern” ?
Sie haben und geben weiter, alle Boote aus der Hand und sitzen nur noch in einem kleinen Kahn.
( Beispiel : geplanter Verkauf des Kik -Jugendzentrums und der Stadtbücherei ohne eine Alternative vorzuschlagen )

Trotzdem gibt es noch Menschen, die Visionen haben und diese Visionen auch sehr praktische Ansätze haben,
die – und jetzt die Ohren schön weit aufmachen,-
der Stadt kein Geld kosten könnten !!!!!!

Und damit ist nicht die Öffnung des Grundschulplatzes für die Allgemeinheit gemeint.
Aber auch das kostet, nichts bis wenig und wäre familien- und alten freundlich.

So, strengen Sie sich mal an, wie es sonst bei der Vertretung ihrer Klientel auch machen.
Und als kleine Hilfe : der Forderungskatalog, siehe Webseite
www.hp-salentin.com

mit freundlichen Grüßen Prof. Hans Peter Salentin

 

hp-salentin

Salentin, der im Alter von elf Jahren sich der Trompete zuwendete, studierte von 1981 bis 1986 Musik an der Musikhochschule Köln. Sein Lehrer waren u.a. Jon Eardley. Er spielte u.a. mit James Carter, Chick Corea, Bob Mintzer, John Scofield, Andrea Centazzo, Miroslav Vitouš und Charlie Mariano. Daneben wirkte er bei Produktionen von Phillip Boa, Rainhard Fendrich und Purple Schulz mit und trat fast 20 Jahre in der Hausband der Harald-Schmidt-Show auf. Bill Dobbins bezeichnete ihn als „einen der besten Trompeter der heutigen europäischen Szene“. Nach dem Jazz Podium (2008) hat er „sich zu einem bedeutenden Trompeter der europäischen Jazzscene entwickelt“. Das amerikanische Internetmagazin All about Jazz verglich seine Spielweise mit Miles Davis, Nils Petter Molvær und Markus Stockhausen. 2003 wurde er zum Professor an die Hochschule für Musik Würzburg berufen. Neben seiner Hochschullehrer- und Konzerttätigkeit ist er als Komponist tätig. Er komponierte auch Filmmusik und für Streichquartette. Mittlerweile hat er über 20 eigene Alben veröffentlicht. Auf seiner Webseite ist u.a. eine umfangreiche „Improvisationsschule“ (200 Seiten) zum freien Download bereitgestellt. Als Jazzmusiker ist er ein wahrer Echtzeitkomponist ( Real Time Composer ) und Melodienerfinder. Das erleichterte es ihm sowohl als Komponist (mittlerweile 20 CDs unter seinem Namen, Filmmusiken, Musik für Streichquartette), als auch als Produzent (Lounge Musik) seine Ideen zu verwirklichen. Das musikalische Spektrum seiner Produktionen ist weit gestreut. Es bewegt sich zwischen Mainstream, freien Improvisationen und Wave Music. Seine Trompetenschule bekam den Deutschen Musik Editions Preis (AMA-Verlag) und auf Salentins Homepage findet man ein Improvisationsschule zum kostenlosen Download. Seit 2010 betreibt Salentin das Label und den Verlag Dewey Records. Viele seiner Kompositionen sind auch für Big-Band arrangiert und seit 2015 ist er künstlerischer Leiter der Westphalien Big Band. Er war Yamaha Rec Artist (2003 bis 2010). Seit Juli 2010 ist Salentin Adams Artist und spielt ausschließlich Instrumente von Adams-Netherlands. Seine Konzert und Workshop Tätigkeiten führen ihn oft ins Ausland. Zu erwähnen wäre besonders : die Zusammenarbeit mit dem Frauen Chor von Gavoi-Sardinien, unter der Leitung von Mauro Lisei, die Cooperation mit Julia Sawicka-Pro Musica -Polen ( u.a. ,,Music of Sting'' mit Orchester ) und in jüngster Zeit das ,,International Jazz Project'' in der Ukraine mit Laura & Kristina Marti, unter Mithilfe von Jazz in Kiew, mit dem Salentin in Lviv, Kiew und Odessa konzertierte, das Projekt ,,Kazhargan's World '' , das Musiker aus der ganzen Welt ( New York, Russland, Deutschland, Frankreich ) zu einem CD Projekt zusammen geführt. Heute gibt es bereits 3 CD,s dieser Formation. Salentin,s Masterclasses sind ein sehr beeindruckendes Erlebnis, da er das Call und Response Prinzip in seinen Stunden verwirklicht und dies für alle ohne große Einführung umsetzbar ist. Sein großes musikalisches Spektrum und seine pädagogische Tätigkeit lassen dies zu einmaligen musikalischen Events werden.